Mit dem Titel „I have a Dream…“

Zum Themeneinstieg lies Frau Plewe die flammende Rede von Matin Luther King Junior abspielen. Die Rede, die er am 28.08.1963 vor 250.000 Menschen vor dem Memorial in Washington hielt.

Die Rede ist noch heute sehr vielen Menschen im Ohr, weil er von seinem Traum erzählte und man deutlich an seiner Rhetorik spürte, dass er dafür brannte. Er setzte sich für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner ein. Er hatte eine hoffnungsvolle Zukunftsvision gegen den Rassismus. Er hatte einen Traum! Vieles entwickelte sich in den USA zum Guten. Es war möglich, dass ein schwarzer Präsident gewählt wurde, Barack Obama. Aber noch lange ist nicht alles gut und der Rassismus ist noch an der Tagesordnung.

Frau Plewe berichtet von ihrem Traum und wie es sich angefühlt hatte, an diesen Traum zu glauben und für diesen Traum zu brennen. Träume müssen immer positiv belegt sein, damit wir daran festhalten können

Für einen Traum zu brennen heißt, dass Energie frei wird, die vollkommen investiert wird. Ein Traum beflügelt, setzt Endorphine frei, gibt Antrieb frei, wie bei einem Auto.

Es folgten zwei Fragestellungen, die in Zweierteam besprochen wurden. Welchen Traum hatte ich für mein Leben? Und welchen Traum habe ich noch für mein Leben? Gemeinsam wurde sich über die Ergebnisse ausgetauscht und es kam z.B. heraus, dass so manche ihren Traum vergessen hatte, den sie mal für ihr Leben hatte.

Anschließend wurden in Gruppenarbeiten u.a. folgende Fragen besprochen:

War es ein Traum oder eine pragmatische Entscheidung eine Erziehungsstelle zu werden?

Wie hatte ich mit diesem Traum vorgestellt und was war meine Motivation? Würde ich die gleiche Entscheidung noch einmal treffen und was würde ich anders machen?

Welche Hürde haben ich genommen und wo musste ich kämpfen?

Wie komme ich mit Veränderung klar und was ist meine Motivation weiterzumachen?

Was hat sich verändert? Wo stehe ich jetzt?

Frau Zehme, die am 01.03.2025 ihr 20 jähriges Jubiläum der iNFA feiern konnte, berichtete wie iNFA entstanden ist und was ihre Träume und welches nicht ihre Träume waren, sondern pragmatische Entscheidungen.

Dass sie viele Kämpfe Hürden und Widrigkeiten, Blockaden etc. überwinden musste. Zeitweise bis zu Ministerien kämpfen musste. Sie aber immer an ihren Traum, etwas für besondere Kinder zu schaffen, dass diese Kinder in Familien aufwachsen können und die Erziehungsstellen durch einen Lohn abgesichert und durch Fachberatung begleitet werden, festhielt. Die Erziehungsstelle als auch die Kinder gefördert und unterstützt werden sollten.

Anschließend hörten wir das Lied „You’ll never Walk alone…“

Noch einmal gab es eine Gruppenarbeit, die sich auf die Beziehung der Erziehungsstelle und der iNFA bezog. Es ging um die Bewusstmachung der Bedeutung der iNFA und wie das iNFA Team der Erziehungsstelle nutzt, unterstützt und dient. Und was die Erziehungsstellen brauchen, aber auch was den Erziehungsstellen hinderlich erschien.

Zum Schluss gab es noch eine Feedbackrunde mit der Methode eines Schraubenschlüssels und einer Glühbirne

Der Schraubenschlüssel stand für die Fragen: Was arbeitet in mir? Woran schraube ich innerlich noch herum?

Die Glühbirne: Wo brauche ich noch Licht? Was ist in mit neu aufgeleuchtet? Was möchte ich zukünftig mehr beleuchten?

Kategorien: Allgemein

0 Kommentare

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von iNFA Familien

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen